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Jungfrau-Stafette

Zur Webseite der Red Bull Jungfraustafette

Die Etappen:

Etappe 1: Rheinfall – Dübendorf (Flugplatz) ca. 51 km, 85 Min.

Im Morgengrauen fällt am Rheinfall der Startschuss zum grossen Rennen durch die Schweiz. Die erste Steigung passieren die Radfahrer zu Fuss, die 300 Treppenstufen vom Känzeli hinauf zum Schloss Laufen, wo die Velos parkiert sind. Motivierte Hobbyrennfahrer und Eliteamateure jagen aktuelle und ehemalige Radprofis durchs Zürcher Weinland auf den Flugplatz Dübendorf.

Etappe 2: Dübendorf (Flugplatz) - Jungfraujoch, Malabwurf/Zielkreis, ca. 100 km, 60 Min.

Der Silberadler segelt voraus, die historischen Flugzeuge gleiten hinterher. Die Übergabe an die Skifahrer auf dem Jungfraujoch per Abwurf der Meldetasche ist der Höhepunkt der Red Bull Jungfrau-Stafette und das nicht nur, weil sie auf fast 4000 Metern über Meer stattfindet.

Etappe 3: Mönchsjochhütte – Konkordiaplatz, ca. 3,5 km, 10 Min.

Generationen des Skisports warten auf dem Mönchsjoch neben Freeridern und Helden des Skialltags auf die Stafettenbänder, die da vom Himmel fallen. Einige hundert der von den Piloten mühsam gewonnenen Höhenmeter vernichten sie binnen Minuten. Die Falllinie führt sie zu den Kameraden am Aletschgletscher.

Etappe 4: Konkordiahütte – Plattä (evtl. Märjelensee), ca. 8 km, 80 Min.

Der Aletschgletscher bittet zur sportlichen Herausforderung im Weltnaturerbe der UNESCO. Ab der Konkordiahütte eilen die Gletscherläufer übers Eis, hüten sich vor kalten Spalten und jagen dem Silberadler hinterher.

Etappe 5: Plattä/Märjelen - Eggishorn (Bergstation), ca. 2,5 km, 30 Min.

Vom Aletschgletscher hinauf zur Bergstation der Eggishornbahn – die Bergläufer haben sich die härteste der 14 Etappen ausgesucht. Wer es hierher schafft, hätte alleine einen kleinen Silberadler verdient. Aber an der Red Bull Jungfrau-Stafette zählt das Team.

Etappe 6: Eggishorn (Bergstation) - Wendepunkt – Fiescheralp, ca. 4 km, 10 Min.

Scheinbar mühelos schweben die Gleitschirmflieger ins Tal. Doch Wind und Wetter am Eggishorn sind tückisch, der Flug hinunter zum Kühboden ist absoluten Könnern vorbehalten. Knifflige Zugabe am Schluss ist der Abwurf des Staffelbands möglichst nahe am wartenden Biker.

Etappe 7: Fiescheralp (Mittelstation) – Fiesch, ca. 5 km / 10 Min.

Die Downhillstrecke bietet alles, was der normale Velofahrer niemals möchte. Eingefleischte Abwärtsbiker hingegen gehen auf den gut 1000 Höhenmetern vor Freude zu Boden.

Etappe 8: Fiesch – Bürchen - Stalden (KW Ackersand), ca. 68 km, 90 Min.

Eine Motorradgang der besonderen Art wartet in Fiesch auf ihren Einsatz. Auf Maschinen aus der Vorkriegszeit nehmen sie ihre Strecke durchs Wallis unter die Räder. Die Verkehrsregeln sind einzuhalten. Etappensieger wird, wer die vorgeschriebene Zeit am genausten erreicht.

Etappe 9: Stalden (KW Ackersand) – Visp, ca. 7 km, 20 Min.

Das wilde Wasser der Vispa treibt die Red Bull Jungfrau-Stafette voran. In Stalden gehen die Staffelbänder an Bord der Kajaks. Es folgen acht Kilometer harte Arbeit für die Arme und ein ebenso spritziges wie kaltes Abenteuer für die Kanuten.

Etappe 10: Visp – Sion (Flugplatz), ca. 76 km, 90 Min.

Spektakulär windet sich die Strasse Felswänden entlang durchs Val d'Anniviers. Rennwagen aus den Zwanziger- und Dreissigerjahren setzen auf ihr die Jagd auf den Silberadler fort – was die alten Motoren hergeben und die vorgeschriebene Durchschnittszeit erlaubt.

Etappe 11: Sion (Flugplatz) – Risch (Zugersee), Malwurf/Zielkreis, ca. 130 km, 90 Min.

Die Piloten sind die einzigen Teilnehmer, die ihre Route frei wählen dürfen, nachdem sie in Sion Richtung Alpennordseite gestartet sind. Definiert ist nur das Ziel der elften Etappe: es ist der Zielkreis in Risch am Zugersee. Im Tiefflug peilen sie ihn an, werfen das Stafettenband ab, starten durch und fliegen den Flugplatz ihrer Wahl an.

Etappe 12: Zugersee-Überquerung, Strecke noch offen, ca. 3-4 km, 45-60 Min.

Die Jagd auf den Silberadler geht in die entscheidende Phase. Neu übernehmen Schwimmer einen Teil der Strecke. Sie tragen die Bänder von Risch ans andere Zugerseeufer ins Strandbad Tellenörtli in Oberwil. Ihre Etappe ist eine der kürzesten aber definitiv nicht die leichteste.

Etappe 13: Oberwil b. Zug (Tellennörtli) – Sihlwald (Station), ca. 20, km, 60 Min.

Hätte es in den Dreissigerjahren schon Mountainbikes gegeben, die Erfinder der Stafette hätten diese Disziplin sicher gerne ins Programm genommen, passt sie doch perfekt ins Relief der Schweiz. Von Oberwil pedalen die Biker über Stock, Stein und Steigungen nach Sihlwald.

Etappe 14: Sihlwald (Station) - Albisgüetli (Zürich), ca. 12 km, 45 Min.

Die Schlussstrecke bringt noch einmal Höhen und Tiefen auf engem Raum zusammen. Aus dem Sihltal arbeiten sich die Crossläufer 400 Höhenmeter hinauf zur Hochwacht, folgen dem Auf und Ab des Albis-Uetliberg-Grats bis sie über Zürich ins Ziel hinunter stechen, das Staffelband in der Hand und dem Silberadler auf der Spur.


Webclip Jungfraustafette 2008: